Na endlich – Tag 8

Nicht das wir nicht gearbeitet hätten, die letzte Woche. Aber irgendwie ist das Gefühl Aufträge zu packen und verschicken mehr richtige Arbeit als zu Hause am web shop zu Basteln.

Deshalb habe ihich mich auch bemüht das Wochenende so weit wie möglich arbeitsfrei zu halten. Ging aber nicht. Und genau das ist das Problem am Homeworking:

Man vereinsamt sozial und hat ständig den Drang etwas zu machen. Meist haltet der Computer dann her. Ausserdem kommen ständig Aufträge rein und muss immer irgendwie nachschauen wer, wie, was und so.

Fürchterlich. Ich hoffe ich bekomme diesen Druck bald in den Griff. Und von Wegen sozial vereinsamen.

Klar und Gottseidank ist unsere Familie zum grössten Teil hier in der Quarantäne, aber irgendwie fehlt mir halt auch der Kontakt nach aussen. WhatsApp und Mail ist kein Ersatz für andere Menschen. Das wird mir immer mehr bewußt.

Klarerweise fällt mir das erst auf, wenn ich es nicht habe. Vorher ist es selbstverständlich und Teil des Berufes. Deshalb bin ich auch für die Zukunft optimistisch, was die Beziehung von online Handel und stationären Handel betrifft. Es wird auf jeden Fall Geschäfte wie unsere weiterhin geben, der soziale Trieb der Menschen ist einfach zu groß um „wegbequemt“ zu werden.

So einfach ist das.

Hoffe ich.

Unser Assam, the dog – Tag 4

Eingeweihte wissen von wem hier die Rede ist: unser Firmenhund, der treue Assam und seine Rasselbande. Assam der jüngere und Sikkim der Streuner, Kater seines Zeichen sind dabei.

Die sind natürlich unsere besten Werbeträger, die Jahr und Tag vor dem Geschäft unserer Chefin in Schwaz Wache halten und Jung und Alt offenbar bestens unterhalten. Eigentlich müssten wir Tourismusförderung von der Stadt Schwaz bekommen um die harte Arbeit der Kuscheltiere einigermaßen zu entlohnen!

Da hat wohl jemand was falsch verstanden mit dem Gassigehen…

Apropos Förderung: ich bin gespannt was von den eifrigen Bekenntnissen der Politik (quer durch die Fraktionen, kein Angriff in eine Richtung) dann im Endeffekt übrig bleibt. Wer dann wieviel Geld bekommt wird erst entschieden und – Stundung ist kein Erlass. Das muss auch klar sein.

Erste Unternehmen bekommen die Auswirkungen bereits zu spüren – Vapiano ist insolvent. Zugegeben ein Unternehmen, das schon lange kämpft und vor allem wegen der aggressiven und schnellen Expansionspolitik ins Wanken geraten ist. Man könnte auch sagen, die Gier ist da im Spiel?

Wie dem auch sei, in Zeiten wie diesen zahlt sich Demut und kluges Wirtschaften aus, das ist, wie schon immer im Geschäftsleben ein Garant fürs Überleben. Wie vielleicht einige wissen habe auch ich das bitter lernen müssen, bin aber auch etwas klüger geworden dadurch.

Trotzdem werden wir weiter kämpfen und hoffen, dass diese Beiträge mit einer Zahl unter 30 enden…

Erste Konsequenzen – Tag 2

So, jetzt also Home Office. Warum auch nicht. Das ist jetzt eine echte Gelegenheit aufzuräumen. Zum Beispiel die Homepage oder auch den Garten oder auch das Haus. ich hoffe die Aufgaben gehen mir nicht all zu schnell aus. Was das Ende der Isolation betrifft bin ich in Tirol nicht auf ein rasches Ende eingestellt.

Haben wir auch nichts vergessen? Klar die sozialen Kontakte. Die Anderen! Da kommen schön langsam Nachrichten die keine Freude machen. Wir haben zum Beispiel von zwei unserer französischen Lieferanten Mails bekommen die keine Freude machen. Beide haben mit recht kryptischen Worten einen komplette Shutdown angekündigt und die Zukunft sehr offengelassen.

Ist das die nur eine Konsequenz der Umstände? Eine Tatsache mit der wir leben müssen? Wenn Banker von einer Bereinigung sprechen ist das zwar in der Sache richtig – nur gesunde Unternehmen können überleben (welch Analogie zum echten Leben). Aber vergessen wir da nicht eine Kleinigkeit? Wie viele Menschen sind denn von so einer Schliessung unmittelbar betroffen?

Tatsache ist, dass bei aller persönlichen Probleme die auf uns zukommen werden eins nicht vergessen werden darf: wir sind nicht alleine, es gibt immer Menschen denen es auch, oder wesentlich schlechter geht. Nutzen wir unsere sozialen Medien und andere virtuelle Tools doch dazu um uns um Menschen zu kümmern, die wir aus den Augen verloren haben oder nur beobachtet haben. Nutzten wir die Zeit um Menschen direkt anzusprechen, die wir bis jetzt nur oberflächlich registriert haben und zeigen wir ihnen, dass jemand da ist, der an sie denkt!

Zeit haben die meisten ja genug im Moment!

Na Gut – Tag 1

So, jetzt ist es also soweit mit den Einschränkungen. Am Samstag waren wir ja noch durchwegs optimistisch unsere Geschäfte offen halten zu können, das hat sich dann mit der Ausgangssperre vollkommen erledigt.

Ausserdem sind dann auch noch sicherheitsrelevante Gedanken ins Spiel gekommen. Wir nehmen die Sache sehr ernst und wollen uns und unsere Familie ganz einfach nicht sinnlosen Infektionsgefahren aussetzten!

Wie geht es weiter?

Dienst nach Fortschritt. Wir arbeiten im Moment von Zuhause aus und versuchen unsere Kunden online über den Webshop zu bedienen und bemühen uns so halbwegs über die Runden zu kommen. Ausserdem werden wir hier und über die Homepage versuchen Kontakt nach aussen zu halten und einfach schauen wie wir wirtschaftlich diese Zeit überstehen können. Momentan können wir nur hoffen, dass die Abschottung nicht zu lange dauert, Kosten fallen an und können nicht ewig abgefedert werden. Auf Hilfe von Aussen hoffe ich nicht. Aber auf unsere treuen Kunden zähle ich!

Wir nehmen Ihr Vergnügen ernst!

Teein Innsbruck Teein Innsbruck

Wir wollen unseren Kunden mit Genussmitteln Freude bereiten!

Wir glauben daran, die Lebensqualität unserer Kunden durch ausgesuchte, hochwertige Lebensmittel verbessern zu können!
Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht der Dienst am Kunden, Beratung und Vermittlung von Fachwissen ist Teil unserer Philosophie.
Wir bieten soviel Produkte wie möglich zum offenen Verkauf an und verpacken soviel wie möglich in Papier.
Wir halten mit unseren Lieferanten stets persönlichen Kontakt um unseren Kunden immer das beste Produkt bieten zu können, Nachhaltigkeit und Ökologie ist ein zentrales Anliegen. „Wir nehmen Ihr Vergnügen ernst!“ weiterlesen