Unser Assam, the dog – Tag 4

Eingeweihte wissen von wem hier die Rede ist: unser Firmenhund, der treue Assam und seine Rasselbande. Assam der jüngere und Sikkim der Streuner, Kater seines Zeichen sind dabei.

Die sind natürlich unsere besten Werbeträger, die Jahr und Tag vor dem Geschäft unserer Chefin in Schwaz Wache halten und Jung und Alt offenbar bestens unterhalten. Eigentlich müssten wir Tourismusförderung von der Stadt Schwaz bekommen um die harte Arbeit der Kuscheltiere einigermaßen zu entlohnen!

Da hat wohl jemand was falsch verstanden mit dem Gassigehen…

Apropos Förderung: ich bin gespannt was von den eifrigen Bekenntnissen der Politik (quer durch die Fraktionen, kein Angriff in eine Richtung) dann im Endeffekt übrig bleibt. Wer dann wieviel Geld bekommt wird erst entschieden und – Stundung ist kein Erlass. Das muss auch klar sein.

Erste Unternehmen bekommen die Auswirkungen bereits zu spüren – Vapiano ist insolvent. Zugegeben ein Unternehmen, das schon lange kämpft und vor allem wegen der aggressiven und schnellen Expansionspolitik ins Wanken geraten ist. Man könnte auch sagen, die Gier ist da im Spiel?

Wie dem auch sei, in Zeiten wie diesen zahlt sich Demut und kluges Wirtschaften aus, das ist, wie schon immer im Geschäftsleben ein Garant fürs Überleben. Wie vielleicht einige wissen habe auch ich das bitter lernen müssen, bin aber auch etwas klüger geworden dadurch.

Trotzdem werden wir weiter kämpfen und hoffen, dass diese Beiträge mit einer Zahl unter 30 enden…

Tee trinken – Tag 3

Ja, was soll man denn sonst machen? OK wir sind Tag drei (eigentlich vier, wenn man ganz genau ist) und eigentlich ganz gut unterwegs. Und ausserdem ist das Wetter auch schön, mit Garten zumindest. Unser Mitgefühl gilt denjenigen, die nicht in den Genuss eines Gartens kommen!

Unser Assam hat sich mit seiner Rasselnde auch in Quarantäne begeben, nach einem ausgiebigen Bad – klar.

Wenn man von den Horror Meldungen aus Tirol absieht, haben wir ganz gut auf den Krisenmodus umgestellt. Es ist mehr ein mentales Problem, als dass es keine Lösungen für den jeweiligen Anlassfall gäbe. wir halten unseren Kopf hoch und kühl!

Die laufenden Arbeiten im Shop gehen voran. Dank unserer treuen Kunden steigt der traffic und auch die Bestellungen trudeln schon langsam herein. Das freut uns, denn ohne die Unterstützung unserer Kunden ist ein wirtschaftliches Überleben nicht das einfachste! Nochmals vielen Dank, auch für die zahlreichen Nachfragen.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis zum Shop: wir versenden im Moment ein Mal wöchentlich. Das heisst Bestellungen bis Sonntag Abend bezahlt werden am Montag verschickt. Nächste Woche werden wir wahrscheinlich auch Donnerstag verschicken, je nach Entwicklung.

Wir bitten höflich um Verständnis, unser Wohnort ist 60 km von Innsbruck entfernt, der Versand ist momentan noch etwas umständlich. Wir arbeiten aber daran einen besseren Modus zu finden.

Erste Konsequenzen – Tag 2

So, jetzt also Home Office. Warum auch nicht. Das ist jetzt eine echte Gelegenheit aufzuräumen. Zum Beispiel die Homepage oder auch den Garten oder auch das Haus. ich hoffe die Aufgaben gehen mir nicht all zu schnell aus. Was das Ende der Isolation betrifft bin ich in Tirol nicht auf ein rasches Ende eingestellt.

Haben wir auch nichts vergessen? Klar die sozialen Kontakte. Die Anderen! Da kommen schön langsam Nachrichten die keine Freude machen. Wir haben zum Beispiel von zwei unserer französischen Lieferanten Mails bekommen die keine Freude machen. Beide haben mit recht kryptischen Worten einen komplette Shutdown angekündigt und die Zukunft sehr offengelassen.

Ist das die nur eine Konsequenz der Umstände? Eine Tatsache mit der wir leben müssen? Wenn Banker von einer Bereinigung sprechen ist das zwar in der Sache richtig – nur gesunde Unternehmen können überleben (welch Analogie zum echten Leben). Aber vergessen wir da nicht eine Kleinigkeit? Wie viele Menschen sind denn von so einer Schliessung unmittelbar betroffen?

Tatsache ist, dass bei aller persönlichen Probleme die auf uns zukommen werden eins nicht vergessen werden darf: wir sind nicht alleine, es gibt immer Menschen denen es auch, oder wesentlich schlechter geht. Nutzen wir unsere sozialen Medien und andere virtuelle Tools doch dazu um uns um Menschen zu kümmern, die wir aus den Augen verloren haben oder nur beobachtet haben. Nutzten wir die Zeit um Menschen direkt anzusprechen, die wir bis jetzt nur oberflächlich registriert haben und zeigen wir ihnen, dass jemand da ist, der an sie denkt!

Zeit haben die meisten ja genug im Moment!

Na Gut – Tag 1

So, jetzt ist es also soweit mit den Einschränkungen. Am Samstag waren wir ja noch durchwegs optimistisch unsere Geschäfte offen halten zu können, das hat sich dann mit der Ausgangssperre vollkommen erledigt.

Ausserdem sind dann auch noch sicherheitsrelevante Gedanken ins Spiel gekommen. Wir nehmen die Sache sehr ernst und wollen uns und unsere Familie ganz einfach nicht sinnlosen Infektionsgefahren aussetzten!

Wie geht es weiter?

Dienst nach Fortschritt. Wir arbeiten im Moment von Zuhause aus und versuchen unsere Kunden online über den Webshop zu bedienen und bemühen uns so halbwegs über die Runden zu kommen. Ausserdem werden wir hier und über die Homepage versuchen Kontakt nach aussen zu halten und einfach schauen wie wir wirtschaftlich diese Zeit überstehen können. Momentan können wir nur hoffen, dass die Abschottung nicht zu lange dauert, Kosten fallen an und können nicht ewig abgefedert werden. Auf Hilfe von Aussen hoffe ich nicht. Aber auf unsere treuen Kunden zähle ich!

Ja genau

Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?

Das denke ich mir manchmal, wenn ich Kunden zuhöre und sie mir erklären, wie sie Tee oder Kaffee zubereiten. Und kleines Geheimnis vorneweg verraten: es ist lange nicht so kompliziert wie es aussieht!


Einfach entspannen ist unsere Devise!
Das grösste Geheimnis von allen ist aber: einfach ausprobieren und nur bedingt auf andere hören. und vor allem nicht allzu viel googeln und dann alles aus dem Netz glauben. Dort sind meinst Menschen unterwegs mit Ihren persönlichen Weisheiten, die einen Zweck erfüllen. Welchen auch immer.
Deswegen sollte man in Sachen Tee und Kaffee etwas ruhiger an die Sache herangehen und einfach wie früher probieren und beurteilen, ob es einem auch schmeckt. Wenn nicht, kann man ja auch nichts verlieren. Aber auf jeden Fall Erfahrung gewinnen. Ohne dass jemand sagt was gut oder schlecht ist. Selber entscheiden ist das Beste.


Auf die Ausrüstung kommt es an?
Ja und Nein. Ja, wenn man sich mit der Materie auseinander gesetzt hat und Nein, weil man am Anfang auch mit wenig ganz passable Ergebnisse eruieren kann. Einfach nur nicht abschrecken lassen!
Zum Beispiel Matcha: wer bitte muss sich an Zen-Buddhistischen Zeremonien orientieren, wenn man einfach nur probieren will. Was macht es wenn der Schaum nicht unbedingt einer der zwei Teeschulen (grosse oder kleine Blasen?) entspricht. Wichtiger ist doch der erste Eindruck: schmeckt mir die grüne Brühe überhaupt? Gibt es Möglichkeiten das ganze abzukürzen (Latteshaker?)?
Zum Beispiel Kaffee: wer bitte muss den Mahlgrad in 1/10 Schritten einstellen, wenn die Luftfeuchtigkeit am nächsten Tag so und so alles wieder ändert (Handmühle?)? Was macht es bitte aus, wenn die Crema einmal heller, einmal dünkler, einmal fester, einmal leichter ist? Sollte ein handgemachtes Produkt nicht immer ein wenig variieren? Muß man wirklich für den Hausgebrauch Mühlen verwenden die preislich jenseits von gut und böse rangieren und eigentlich für die Gastronomie (mit vollkommen anderen Ansprüchen) gedacht sind. Das gleiche gilt auch für Siebträgermaschinen. Für zwei Espressi am Tag braucht man bitte keine Gastromaschine.

Wenn man hohe Ansprüche stellt ist es besser man geht in die Bar des Vertrauens und hilft dem Gastronomen seine Investitionen wieder einzunehmen. Ist wesentlich gescheiter. Der kann’s dann im Regelfall auch wirklich, die Kaffeekultur. Sonst wäre er ja nicht der Barista des Vertrauens, oder?

Wir nehmen Ihr Vergnügen ernst!

Teein Innsbruck Teein Innsbruck

Wir wollen unseren Kunden mit Genussmitteln Freude bereiten!

Wir glauben daran, die Lebensqualität unserer Kunden durch ausgesuchte, hochwertige Lebensmittel verbessern zu können!
Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht der Dienst am Kunden, Beratung und Vermittlung von Fachwissen ist Teil unserer Philosophie.
Wir bieten soviel Produkte wie möglich zum offenen Verkauf an und verpacken soviel wie möglich in Papier.
Wir halten mit unseren Lieferanten stets persönlichen Kontakt um unseren Kunden immer das beste Produkt bieten zu können, Nachhaltigkeit und Ökologie ist ein zentrales Anliegen. „Wir nehmen Ihr Vergnügen ernst!“ weiterlesen