Wieder offen – war’s das schon?

Seit Dienstag haben wir in Schwaz wieder offen (9:30-13:00) und seit Mittwoch in Innsbruck (10:00 – 13:00), Samstag sind beide Geschäfte geschlossen

Wir gerne wieder da und freuen uns über jeden der sich zu uns „traut“. Allerdings nur mit der Einschränkung, dass ein Mund – Nasenschutz getragen und genügend Abstand eingehalten wird.

Das hat die Konsequenz, dass wir unser Geschäftskonzept komplett umstellen mussten. Keine Riechproben mehr, kein direkter Kontakt am Regal, Bedienung nur mit Abstand. In Innsbruck hat dies einen kompletten Umbau zur Folge, in Schwaz eine Absperrung des hinteren Geschäftes.

Wir verstehen, dass so das Einkaufen keine all zu große Freude bereitet. Umso mehr freuen uns die tapferen Kunden, die uns trotzdem die Stange halten und uns mit ihrem Besuch und Einkauf ehren.

Es ist wirklich keine einfache Zeit für uns, diese Einschränkungen erfordern Opfer und fordern wahrscheinlich auch Opfer. Das wird sich aber erst danach zeigen. Wir sind jedenfalls optimistisch und dankbar wieder arbeiten zu dürfen!

Na gut – Tag 21

Also, drei Wochen. Drei Wochen?

Ja genau. Wir haben uns offensichtlich in die Isolation eingewöhnt. Und was machen wir jetzt so?

Ganz einfach: Routine ist eingekehrt. Der online Shop wird laufend gepflegt und gewartet – eine Tätigkeit, die in der letzten Zeit zu kurz gekommen ist. Die Bestellungen (vielen Dank für die Unterstützung!!) werden zweimal die Woche hergerichtet, verpackt und verschickt. Die Logistik dahinter steht und läuft schon ganz gut. Bis auf ein, zwei kleinere Schnitzer (nochmals Entschuldigung) ist alles im reibungslosen Ablauf.

Wir werden im Laufe der Woche die japanischen Tees im Shop komplettieren, neue Kombinationsprodukte anbieten, und auch mehr Delikatessen einstellen, damit die Zeit zu Hause ein wenig erträglicher wird.

So das wars auch schon mit dem Wochenrückblick, das nächste Mal wird wieder etwas früher sein!

Ausserdem sind wir schon sehr gespannt, was die Regierung zur allgemeinen Situation zu verkünden hat! Wir sind optimistisch für einen (Teil-)Betrieb ab nächster Woche!

Na endlich – Tag 8

Nicht das wir nicht gearbeitet hätten, die letzte Woche. Aber irgendwie ist das Gefühl Aufträge zu packen und verschicken mehr richtige Arbeit als zu Hause am web shop zu Basteln.

Deshalb habe ihich mich auch bemüht das Wochenende so weit wie möglich arbeitsfrei zu halten. Ging aber nicht. Und genau das ist das Problem am Homeworking:

Man vereinsamt sozial und hat ständig den Drang etwas zu machen. Meist haltet der Computer dann her. Ausserdem kommen ständig Aufträge rein und muss immer irgendwie nachschauen wer, wie, was und so.

Fürchterlich. Ich hoffe ich bekomme diesen Druck bald in den Griff. Und von Wegen sozial vereinsamen.

Klar und Gottseidank ist unsere Familie zum grössten Teil hier in der Quarantäne, aber irgendwie fehlt mir halt auch der Kontakt nach aussen. WhatsApp und Mail ist kein Ersatz für andere Menschen. Das wird mir immer mehr bewußt.

Klarerweise fällt mir das erst auf, wenn ich es nicht habe. Vorher ist es selbstverständlich und Teil des Berufes. Deshalb bin ich auch für die Zukunft optimistisch, was die Beziehung von online Handel und stationären Handel betrifft. Es wird auf jeden Fall Geschäfte wie unsere weiterhin geben, der soziale Trieb der Menschen ist einfach zu groß um „wegbequemt“ zu werden.

So einfach ist das.

Hoffe ich.

Unser Assam, the dog – Tag 4

Eingeweihte wissen von wem hier die Rede ist: unser Firmenhund, der treue Assam und seine Rasselbande. Assam der jüngere und Sikkim der Streuner, Kater seines Zeichen sind dabei.

Die sind natürlich unsere besten Werbeträger, die Jahr und Tag vor dem Geschäft unserer Chefin in Schwaz Wache halten und Jung und Alt offenbar bestens unterhalten. Eigentlich müssten wir Tourismusförderung von der Stadt Schwaz bekommen um die harte Arbeit der Kuscheltiere einigermaßen zu entlohnen!

Da hat wohl jemand was falsch verstanden mit dem Gassigehen…

Apropos Förderung: ich bin gespannt was von den eifrigen Bekenntnissen der Politik (quer durch die Fraktionen, kein Angriff in eine Richtung) dann im Endeffekt übrig bleibt. Wer dann wieviel Geld bekommt wird erst entschieden und – Stundung ist kein Erlass. Das muss auch klar sein.

Erste Unternehmen bekommen die Auswirkungen bereits zu spüren – Vapiano ist insolvent. Zugegeben ein Unternehmen, das schon lange kämpft und vor allem wegen der aggressiven und schnellen Expansionspolitik ins Wanken geraten ist. Man könnte auch sagen, die Gier ist da im Spiel?

Wie dem auch sei, in Zeiten wie diesen zahlt sich Demut und kluges Wirtschaften aus, das ist, wie schon immer im Geschäftsleben ein Garant fürs Überleben. Wie vielleicht einige wissen habe auch ich das bitter lernen müssen, bin aber auch etwas klüger geworden dadurch.

Trotzdem werden wir weiter kämpfen und hoffen, dass diese Beiträge mit einer Zahl unter 30 enden…

Tee trinken – Tag 3

Ja, was soll man denn sonst machen? OK wir sind Tag drei (eigentlich vier, wenn man ganz genau ist) und eigentlich ganz gut unterwegs. Und ausserdem ist das Wetter auch schön, mit Garten zumindest. Unser Mitgefühl gilt denjenigen, die nicht in den Genuss eines Gartens kommen!

Unser Assam hat sich mit seiner Rasselnde auch in Quarantäne begeben, nach einem ausgiebigen Bad – klar.

Wenn man von den Horror Meldungen aus Tirol absieht, haben wir ganz gut auf den Krisenmodus umgestellt. Es ist mehr ein mentales Problem, als dass es keine Lösungen für den jeweiligen Anlassfall gäbe. wir halten unseren Kopf hoch und kühl!

Die laufenden Arbeiten im Shop gehen voran. Dank unserer treuen Kunden steigt der traffic und auch die Bestellungen trudeln schon langsam herein. Das freut uns, denn ohne die Unterstützung unserer Kunden ist ein wirtschaftliches Überleben nicht das einfachste! Nochmals vielen Dank, auch für die zahlreichen Nachfragen.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis zum Shop: wir versenden im Moment ein Mal wöchentlich. Das heisst Bestellungen bis Sonntag Abend bezahlt werden am Montag verschickt. Nächste Woche werden wir wahrscheinlich auch Donnerstag verschicken, je nach Entwicklung.

Wir bitten höflich um Verständnis, unser Wohnort ist 60 km von Innsbruck entfernt, der Versand ist momentan noch etwas umständlich. Wir arbeiten aber daran einen besseren Modus zu finden.