Kaffesorten

Kaffeesorten im Überblick – und was Typica so besonders macht

Kaffee gehört zu den beliebtesten Getränken der Welt. Es gibt viele verschiedene Kaffeesorten, die sich in Geschmack, Anbaugebiet und Verarbeitung unterscheiden. Zwei der bekanntesten Arten sind Arabica und Robusta. Innerhalb dieser Gruppen gibt es viele Unterarten, die man als Kaffeesorten oder Varietäten bezeichnet. Eine der wichtigsten Varietäten ist Typica.

Arabica und Robusta – die Grundlagen

Arabica-Kaffee stammt ursprünglich aus Äthiopien und wächst in höheren Lagen. Er hat einen milden, oft fruchtigen Geschmack und enthält weniger Koffein als Robusta. Arabica macht rund 60 bis 70 Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion aus.

Robusta wächst in tieferen Lagen, ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten und enthält mehr Koffein. Sein Geschmack ist kräftiger, oft leicht bitter oder nussig. Robusta wird häufig für Espressomischungen verwendet, da er eine stabile Crema erzeugt.

Kaffeesorten: Vielfalt und Geschmack

Innerhalb der Arabica-Pflanze gibt es zahlreiche Varietäten. Diese entstehen durch natürliche Kreuzungen, Züchtungen oder Anpassungen an bestimmte Anbaubedingungen. Zu den bekanntesten Arabica-Varietäten gehören TypicaBourbonCaturraSL28SL34 und Geisha. Jede Sorte bringt eigene geschmackliche Besonderheiten mit sich – von schokoladig bis blumig, von nussig bis zitrusartig.

Typica – die Mutter aller Arabica-Sorten

Typica ist eine der ältesten bekannten Arabica-Varietäten. Sie stammt ursprünglich aus Äthiopien und wurde über den Jemen nach Asien und Südamerika verbreitet. Viele heutige Kaffeesorten gehen direkt oder indirekt auf Typica zurück. Deshalb nennt man sie auch die „Mutter der Arabica-Kaffees“.

Typica wächst langsam, bevorzugt hohe Lagen und bringt eher geringe Erträge. Dafür überzeugt sie mit einem besonders feinen, ausgewogenen Geschmack. Typica-Kaffee ist oft mild, süßlich und weist florale oder fruchtige Aromen auf. Diese Eigenschaften machen sie bei Kaffeekennern sehr beliebt.

Anbau und Herausforderungen

Der Anbau von Typica ist anspruchsvoll. Die Pflanzen sind anfällig für Krankheiten wie Kaffeerost und benötigen viel Pflege. Trotzdem setzen viele Spezialitätenkaffee-Farmen auf Typica, weil sie für höchste Qualität steht. In Ländern wie Peru, Kolumbien, Guatemala oder Mexiko findet man Typica häufig in hochwertigen Arabica-Mischungen.

Fazit: Typica – eine besondere Kaffeesorte

Wer auf der Suche nach einem hochwertigen Kaffee mit feinem Geschmack ist, sollte Typica probieren. Als Ursprung vieler anderer Arabica-Sorten bietet sie eine besondere Geschmacksvielfalt und erzählt ein Stück Kaffeegeschichte. Ob als Filterkaffee oder in der French Press – Typica überzeugt durch ihr ausgewogenes Aroma und ihre elegante Note.

Wir sind noch immer da!

Ja, es gibt uns noch. Trotz allgemeinen Lockdown und Corona-Angst sind wir tapfer vor Ort und halten die Stellung.

Im Gegenteil, wir haben wieder einiges an neuen Produkten im Geschäft und freuen uns, wenn ihr weiterhin so zahlreich erscheint und eure Bedürfnisse für das tägliche Leben erfüllt. Das ist nämlich der Grund für das Offenhalten unserer Geschäfte (MO – FR 10:00 (Schwaz: 9:30) – 18:00): wir sind Lebensmittelhändler.

Was ist denn so alles neu?

Wir haben einerseits auf der Teefront einiges aufgestockt, vornehmlich erlesene Spezialitäten in BIO Qualität und auch dasKaffee-Angebot ist um Arabica Sorten gewachsen. Diese werden in kleinen Chargen zu je 250 Gramm (Bohnen) angeboten. Gerne mahlen wir auch auf den gewünschten Mahlgrad.

Kaffeebohnen
Kaffeebohnen bei der Ernte

Besonders hervorheben möchten wir dazu den Kaffe aus Papua Neuguinea:

Herkunft und Plantage
Im Wahgi Tal auf der Insel Neu Guinea herrscht das perfekte Klima für Kaffee. Dort wird auf der Sigri Plantage bester Arabica Kaffee, wie Arusha und Typica, angebaut. Die Qualitätskontrolle der Plantage beginnt schon auf dem Feld. Der Kaffee wird von Hand geerntet, gewaschen und in der Sonne getrocknet. Die Bohnen werden von Hand sortiert und von Experten geröstet. Dieser Kaffee überzeugt mit einem intensiven Aroma.

Charakter und Geschmack
Der Sigri Estate hat sanfte Noten von Schokolade und Walnuss. Er überzeugt mit seinem samtigen Körper und einer ausgewogenen Säure auch Feinschmecker. 

BESONDERHEITEN 
Der Anbau von Kaffee gelang in Papua Neuguinea erst in den 1930er Jahren, nachdem Samen aus Jamaika in das Land geschmuggelt wurden. Inzwischen gehört der Kaffeesektor jedoch zu einem der wichtigsten des Landes. Kultiviert wird fast nur Arabica, überwiegend auf Plantagen von Kleinbauern mit Familienbetrieben. Der Kaffee wird von Hand gepflückt und sonnengetrocknet. Geschmacklich hat der Kaffee Ähnlichkeit zum jamaikanischen Blue-Mountain. Ungewöhnliche Noten wie Rauch, Laub und Moos harmonieren mit einer natürlichen Süße.

Gerne auch zur Bestellung in unserem Shop!