Vienna Tea Festival 2026

Besuchen menge beim Teefestival Vienna

Die internationale Teewelt zu Gast in Wien

Anfang Oktober wurde Wien für ein Wochenende zu einem erstaunlich internationalen Treffpunkt der Teewelt. Das Vienna Tea Festival 2026 im REAKTOR in Hernals brachte mehr als 50 Aussteller aus Österreich und zahlreichen anderen Ländern zusammen. Für uns von teein war das ein guter Grund, Tirol für einen Tag hinter uns zu lassen und nachzusehen, was sich in der Welt des Tees gerade bewegt.

Das Festival zeigte vor allem eines: Tee wird heute erfreulich vielfältig gedacht. Neben klassischen Teehändlern waren Produzenten aus wichtigen Ursprungsländern vertreten, dazu Keramiker und Spezialisten für Teezubehör. Japan, Taiwan, China, Indien und Südkorea trafen dabei auf Händler und Teemenschen aus ganz Europa.

Besonders interessant waren für uns jene Begegnungen, bei denen es nicht nur um das fertige Produkt ging. Woher stammt ein Tee? Wer produziert ihn? Wie wird er verarbeitet? Und welche Geschichte steckt tatsächlich hinter den Blättern in der Schale?

Genau diese Fragen beschäftigen uns auch bei teein in Innsbruck und Schwaz. Ein Tee muss für uns nicht spektakulär auftreten. Viel wichtiger sind nachvollziehbare Herkunft, handwerkliche Verarbeitung und natürlich das, was am Ende in der Tasse passiert.

Das Vienna Tea Festival bot reichlich Gelegenheit, genau hinzuschmecken. Grüne Tees, Oolongs, gereifte Pu-Erhs und ungewöhnliche Herkünfte standen neben zeitgenössischer Teekeramik und unterschiedlichen Formen der Zubereitung. Workshops und Tea Talks ergänzten die Verkostungen und zeigten, wie lebendig sich die europäische Teeszene inzwischen entwickelt.

Spannend war auch der Austausch mit internationalen Produzenten und Händlern. Solche Gespräche sind für uns mindestens ebenso wertvoll wie die Verkostungen selbst. Denn gutes Sortiment entsteht nicht dadurch, möglichst viele neue Produkte ins Regal zu stellen. Manchmal besteht die wichtigste Erkenntnis einer Messe darin, etwas sehr interessant zu finden – und es trotzdem nicht einzukaufen.

Nach einem langen Tag und sehr vielen kleinen Teeschalen blieb deshalb vor allem eines: neue Eindrücke, interessante Kontakte und einige Ideen, die nun erst einmal den Weg von Wien nach Tirol überstehen müssen.

Welche davon am Ende bei teein landen?

Das wird sich zeigen.

Beim Tee darf man sich schließlich Zeit lassen.

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