Vienna Coffee Festival 2026: Kaffeevielfalt in der Marx Halle

Mobiler Kaffeestand mit Espressomaschine und Oatly-Beschriftung in der Marx Halle.

Vom 11. bis 13. September 2026 stand die Wiener Marx Halle ganz im Zeichen des Kaffees. Das Vienna Coffee Festival brachte die Welt der Röstungen, Zubereitung und Verkostung zusammen. Ein Anlass, genauer hinzuschauen: Was macht eine gute Tasse aus – und wie vielfältig kann Kaffee eigentlich schmecken?

Mit Neugier an die Tasse

Ein Schwerpunkt des angekündigten Programms waren Cuppings, also vergleichende Kaffeeverkostungen. Dabei geht es um Herkunft, Duft und Geschmacksprofile: fruchtig, floral, schokoladig oder nussig. Auf dem Programm standen unter anderem Excelsa aus Uganda und unterschiedliche Arabicas bei HyCoffee. Solche Gegenüberstellungen laden dazu ein, die eigenen Vorlieben bewusster wahrzunehmen und auch einmal ungewohnte Aromen zu entdecken.

Gerade dieser neugierige Zugang verbindet Kaffee mit unserer Leidenschaft für Tee. Wer aufmerksam riecht und schmeckt, entdeckt Unterschiede, für die es zunächst gar keine Fachbegriffe braucht. Eine interessante Frage ist oft schon: Erinnert mich diese Tasse eher an Früchte, Nüsse oder Kakao? Der persönliche Geschmack bleibt dabei der beste Ausgangspunkt.

Handwerk, Austausch und neue Perspektiven

Auch das praktische Handwerk hatte seinen Platz: Die Workshop-Area war auf Mitmachen, Verkosten und Fragen ausgerichtet. Ergänzt wurde das Programm durch Gespräche auf der Open Stage. Dort stand unter anderem das Verhältnis zwischen Wiener Kaffeehaustradition und Veränderung zur Diskussion. Zwischen Maschinen, Mühlen und unterschiedlichen Zubereitungswegen zeigt sich, wie viele Entscheidungen hinter einer Tasse stehen.

Für uns bei teein ist das ein schöner Denkanstoß: Genuss beginnt mit Interesse an Herkunft und Verarbeitung und wächst durch bewusstes Probieren. Dabei muss nicht jede neue Entdeckung gleich zum täglichen Lieblingskaffee werden. Manchmal genügt ein anderer Blick auf das Vertraute.

Das Festivalwochenende bietet deshalb einen guten Anlass, beim nächsten Kaffee einen Moment länger innezuhalten: erst riechen, dann kosten und die Eindrücke vergleichen. Welche Aromen fallen euch auf – und was macht euren Lieblingskaffee besonders?

Quellen: WienTourismus, Cupping-Programm, Workshops und Open Stage des Veranstalters.

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